Am Schulleben beteiligen sich Kinder, Eltern, LehrerInnen sowie Erzieherinnen aus den Ganztagen in der täglichen Umsetzung vor Ort. Temporär gewinnen wir zur Ausgestaltung des Schullebens Kooperationspartner hinzu. Dies können Vereine und Verbände oder Organisationen in freier oder öffentlicher Trägerschaft sein, bis hin zu engagierten MitbürgerInnen und Eltern.

Leitlinien

Alle Standorte des Gemeinschaftsgrundschulverbundes nahmen an dem Projekt
„Selbstständige Schule“ teil und führen weiterhin die erfolgreich imProjekt
„Schule & Co“ begonnene Schulentwicklung fort. Im Mittelpunkt stehen die qualitative Verbesserung des Unterrichts, die Weiterentwicklung der sozialen Kompetenzen, die lebendige Gestaltung von Schule und das ‚Leben’ des Verbundes.

Das Kollegium der Paul-Maar-Schule arbeitet in unterschiedlichen Zusammensetzungen.
Zwei- bis dreimal im Monat findet eine gemeinsame Lehrerkonferenz mit allen Kolleg/inn/en statt. Wöchentlich treffen sich alle Kollegen in den Jahrgangsteams, um gemeinsam Unterricht vorzubereiten und zum Beispiel Besuche außerschulischer Lernorte zu planen.
Nach Absprache finden Fachkonferenzen und Treffen in unterschiedlichen Arbeitsgruppen zu aktuellen Themen des Schullebens und der Schulentwicklung statt.
Weitere Gruppierungen (z.B. Klassenkonferenzen) treten bei Bedarf zusammen.
Alle Kolleg/inn/en haben oft mehrere spezielle Sonderaufgaben, z.B. die Betreuung der Schüler/innen mit besonderen Lernvoraussetzungen oder als Beauftragte/r für die Sicherheit der Schüler/innen und Mitarbeiter.

Im Kollegium arbeiten vier Jahrgangsstufenteams zusammen, diese bereiten den Unterricht gemeinsam vor und arbeiten weitestgehend parallel. Dadurch sind für alle Kolleg/inn/en ein intensiver Austausch, Beratung und die gemeinsame Entwicklung von Unterrichtsqualität möglich.

Eine Steuergruppe, bestehend aus der Schulleitung und einigen Kolleginnen, übernimmt – getragen vom gesamten Kollegium – gemeinsam Schulentwicklungsaufgaben, initiiert Planungsvorhaben und trägt die Verantwortung für die Durchführung vieler Projekte.

Erfolgreiches Lernen wird durch motivierende Erziehung gestützt und individuell gefördert und gefordert, indem unterschiedliche Lernvoraussetzungen des einzelnen Kindes berücksichtigt und Lernsituationen und –methoden sowie Unterrichtsformen organisiert und individuell umgesetzt werden.

Außerunterrichtliche Betreuungs- und Lernzeiten werden durch geschulte Mitarbeiter im Offenen Ganztag in enger Kooperation aller an Schule Beteiligten definiert und gestaltet. Alle Mitarbeiter tragen gemeinsam zum kollegialen Austausch und zu einer engen Verzahnung der unterrichtlichen Betreuung im Schulvormittag und der außerunterrichtlichen Betreuung im Offenen Ganztag bei.

Zu Beginn der Grundschulzeit unterschreiben die Schüler/innen, die Eltern, Klassenlehrer/innen und die Schulleiterin eine gemeinsam konzipierte und beschlossene Erziehungsvereinbarung, in der sich alle Beteiligten auf gemeinsame Erziehungsziele und –grundsätze verständigen und wechselseitige Rechte und Pflichten in Erziehungsfragen festgelegen.

Unsere Schule ist zugleich Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum, in dem sich die Kinder und Eltern aufgehoben fühlen. Auf der Basis von Vertrauen und Offenheit bauen die Kinder die Fähigkeit zum verantwortungsvollen und sozialen Handeln auf und aus. Zugleich verwirklichen Eltern und Lehrer/innen gemeinsam auf der Basis wechselseitigen Vertrauens die gemeinsam gesteckten Ziele.

  1. Ich bin freundlich zu anderen und verletze niemanden, weder mit Worten noch mit Taten.
  2. Wenn einer STOPP sagt, höre ich sofort auf.
  3. Ich nehme Rücksicht und helfe anderen oder hole Hilfe.
  4. Ich nehme keine Sachen von anderen ohne zu fragen.
  5. Mit eigenen und fremden Sachen gehe ich sorgfältig um.
  6. Ich achte auf Sauberkeit und Ordnung. Dazu halte ich die Klasse, die Flure, die Turnhalle und das gesamte Schulgebäude sauber.
  7. Im Schulgebäude gehe ich langsam und verhalte mich ruhig.
  8. Ich störe niemanden beim Lernen.
  9. Ich komme pünktlich zum Unterricht.
  10. Ich benutze kein Handy, Smartphone oder Tablet, keine Smartwatch oder Ähnliches in der Schule, im Ganztag, auf Ausflügen oder Klassenfahrten.

Wir arbeiten mit einem Sozialziele-Center, welches in jeder Klasse hängt.

Unsere Regelampel, die in jedem Klassenraum und in jedem Gruppenraum der OGS hängt, kann hilfreich sein bei der Einhaltung der Schul- und Klassenregeln. 

Eine gezielte Förderung von Kindern geschieht durch eine genaue Diagnose und eine passgenaue, an den individuellen (Lern-)Stand anknüpfende Förderung.

Die Diagnostischen Instrumente sind vielfältig. Bereits im Rahmen der Lernanfängeranmeldung werden Bereiche des Vorwissens und des Verhaltens eines Kindes spielerisch abgebildet. Nach der Einschulung beziehen sich die diagnostischen Instrumente auf Eindrücke und Ergebnisse, die während des Unterrichts gewonnen werden können. Klassenarbeiten, Tests oder individuelle schriftliche Arbeitsergebnisse geben ebenfalls Aufschluss über die Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Kindes. Onlinebasierende Tests, die in den Fächern Mathematik und Deutsch eingesetzt werden, liefern weitere hilfreiche Hinweise. Turnusgemäß durchgeführte Lernstandsfeststellungen, die alle Schulen in NRW am gleichen Termin durchführen (VERA 3), können weiterhin aufschlussreich sein.

Bei besonderen Auffälligkeiten können teils mit außerschulischer professioneller Unterstützung spezielle Testverfahren durchgeführt werden, wenn etwa der Verdacht auf eine Rechenschwäche oder eine Lese-Rechtschreibschwäche, AD(H)S oder eine besondere Begabung vorliegt. Eine außerschulische Unterstützung ziehen wir ebenso heran, wenn die Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Bereich genauer dargestellt werden sollen.

In Beratungsgesprächen werden die gewonnenen Ergebnisse gemeinsam abgestimmt und das weitere Vorgehen zunächst intern geplant. Über Förderpläne, die mit den Erziehungsberechtigten gemeinsam erstellt und besprochen werden, werden Förderbereiche und -maßnahmen und Verantwortlichkeiten genau dokumentiert und jeweils danach auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Manchmal führen auch mehrere Förderpläne in Folge zum gemeinsam festgehaltenen Ziel.

Das kooperative Miteinander der Lehrer, Erzieher im OGS, Eltern und professionellen Partner sichert auch in schwierigen Situationen eine individuelle Unterstützung der Kinder.

Leseförderung hat nicht nur täglich im Unterricht einen besonderen Stellenwert in unserer Schule.
Einmal jährlich im Februar/ März finden unsere jahrgangsbezogenen Lesewettbewerbe teil. Dieser findet für Jahrgang 2 in Hiddenhausen, für Jahrgang 3 in Eilshausen und für Jahrgang 4 in Oetinghausen statt. Jeweils zwei von der Klasse ausgesuchte Leser treten gegeneinander innerhalb der Jahrgänge an und tragen ihren Klassenkameraden einen Abschnitt aus einem Buch vor, so dass die Zuhörer in den Genuss gelangen, ein ganzes Buch vorgelesen zu bekommen. Am Ende bewertet eine aus Lehrern bestehende Jury die Vorträge.

Natürlich haben unsere Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, Fragen zu Büchern bei Antolin zu beantworten und fleißig Punkte zu sammeln. Weitere Informationen sind unter  www.Antolin.de zu finden.

SAMSSelbstständig arbeiten mit System – Das pädagogische Lerntagebuch der PM-GS

Seit 2013 führen die Schüler der PMGS ein Lerntagebuch als Instrument, um ihren Lernprozess und ihr Lernverhalten über einen längeren Zeitraum zu reflektieren und systematisch zu fördern. Das Lerntagebuch ist Eigentum der Schüler. Die Inhalte beziehen sich ausschließlich auf die persönlichen Lernerfahrungen.
Die Schüler dokumentieren ihre Lernerfahrungen parallel zum Unterricht und halten dabei fest, was sie zu einem bestimmten Thema im Rahmen von Hausaufgaben bearbeiten müssen. Sie formulieren individuell ihr Ziel für die anstehende Woche und entwickeln Strategien, damit das Ziel erreicht wird.
Die kontinuierliche Selbsteinschätzung der erbrachten Leistung und des eigenen Verhaltens verbessern die Selbstreflexionskompetenz und damit das Bewusstsein für den eigenen Lernprozess in Bereichen des Arbeits- und des Sozialverhaltens sukzessive und dokumentieren diesen nachhaltig.
Das Lerntagebuch wird chronologisch geführt. Die Aufzeichnungen erfolgen täglich und auf die Reflexion bezogen wöchentlich auf einer Doppelseite (2 x A4). Lehrkraft und Schüler können auf dieser Grundlage regelmäßig Entwicklungsgespräche führen, welche beratende Funktion haben. Initialimpuls dieser Gespräche ist ein Vergleich der schematischen Darstellungen der erreichten Wochenziele durch den Schüler und separat durch die Lehrerin.

Individuell stellen die Schüler auch ihre besonderen Leistungserfahrungen im Rahmen einer frei zu formulierenden Aussage dar.

In einer Lehrer- und Elternecke können individuelle Bemerkungen oder Hinweise der Klassenlehrerin die Erziehungsberechtigten informieren, die wöchentlich durch ihre Unterschrift dokumentieren, dass sie den Lernweg ihres Kindes mitverfolgen.
Zum Abschluss der Schulhalbjahre wird von jedem Schüler eine Zwischenbilanz auf separaten Doppelseiten vorgenommen, die sich auf die individuellen Erfolge in den Bereichen Arbeits- und Sozialverhalten beziehen.

Die Erledigung der Hausaufgaben wirft mitunter Fragen auf. Wenn Kinder Zuhause sind, kann nicht mehr nachgefragt werden bezogen auf das, was vielleicht unklar erscheint. Trotzdem möchten die Kinder ihre Aufgaben erledigen. Wir sind uns darüber bewusst, dass es manchmal ausreichend sein kann, die Hausaufgaben bestmöglich zu erledigen. Probleme können auch am folgenden Tag in der Schule geklärt werden. Damit die Erledigung der Hausaufgaben dennoch so entspannt und zugleich effektiv wie möglich verlaufen kann, geben wir allen Eltern folgenden Hausaufgabenbrief zur Kenntnis.

Hausaufgabenbrief

Im vierten Schuljahr erteilen wir von Mitte Mai bis zu den Sommerferien einmal wöchentlich Schwimmunterricht im Waldfreibad in Hiddenhausen. Dazu werden die Klassen -je nach Vorkenntnissen- in drei Gruppen eingeteilt. Das Ziel ist es, dass die Kinder ihre Schwimmfertigkeiten verbessern und am Ende ein Schwimmabzeichen erwerben.

In der „Seepferdchengruppe“ sollte am Ende des Kurses das Abzeichen auch das Abzeichen „Seepferdchen“ erworben werden (sicheres Brustschwimmen (25m) im Schwimmerbecken, vom Beckenrand ins Schwimmerbecken springen und tauchend einen Ring vom Boden des Nichtschwimmerbeckens holen). Damit besonders die Kinder in der „Seepferdchengruppe“ die Abzeichen erfolgreich erwerben können, ist eine regelmäßige Teilnahme am Schwimmunterricht wichtig (6 Unterrichtsstunden). Darüber hinaus empfehlen wir die Wiederholung der Schwimmübungen mind. 1 x pro Woche auch außerhalb des schulischen Schwimmunterrichts.
Sollte ein Kind nach Abschluss des Schwimmunterrichts das Abzeichen noch nicht erworben haben, empfehlen wir, weiter Kind zu üben bzw. es zu einem weiteren Schwimmkurs anzumelden.
Auch wenn das Abzeichen erfolgreich erworben worden ist, empfehlen wir, regelmäßig weiter schwimmen zu gehen, damit es ein sicherer Schwimmer werden kann.

Wie eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigt, können fast 60 % der 10-jährigen Kinder nicht richtig schwimmen bzw. sind keine sicheren Schwimmer. Als sicherer Schwimmer wird bezeichnet, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze erfüllt. Der Vizepräsident der DLRG weist darauf hin: „Alle Experten, Sportwissenschaftler und Ausbilder der DLRG sind sich einig, dass die Prüfungsanforderungen des Seepferdchens dafür zu gering sind.“

In den beiden anderen Gruppen können -je nach Leistungsstand- das Schwimmabzeichen in Bronze oder Silber erworben werden.

Unserem Schwimmlehrerteam ist es ein sehr großes Anliegen, die KInder auf dem Weg zu sicheren Schwimmern zu begleiten und sie dabei mit Spaß und Freude zu unterstützen.

am Schulmorgen

Projekte

Ateliertage

Mehrfach im Schuljahr arbeiten die SchülerInnen an einem Tag jahrgangsübergreifend an einem Projekt. Mehr…

Bienen-AG

Am Standort in Hiddenhausen gibt es einen eigenen Bienenstock, um den sich die Kinder der Bienen-AG kümmern. Mehr…

Schulfest

Alle vier Jahre findet bei uns ein großes Schulfest statt. Mehr…

Schulhund

Seit einiger Zeit lernt der Schulhundwelpe “Anka” mit uns in der PMGS.  Mehr…

Kita & Co

Im Laufe des Schuljahres finden gemeinsame Veranstaltungen statt, um den Lernanfängern eine Brücke zum Schulstart zu bauen und bereits früh Kontakte zur Schule zu ermöglichen. Mehr…

Hospiz macht Schule

Die Mitglieder der Hospizgruppe Bünde führen dieses Projekt mit unseren dritten Klassen durch. Mehr…

Zirkus

Alle vier Jahre kommt ein echter Zirkus zu uns auf das Schulgelände und unsere SchülerInnen dürfen eine Woche lang Zirkusluft schnuppern. Mehr…

Aktionen im Laufe des Schuljahres

Lesewettbewerb

Zu Beginn des 2. Halbjahres finden jährlich in allen Standorten die spannenden Lesewettbewerbe statt.

Zu Fuß zur Schule

Einmal im Jahr nehmen wir am bundesweiten Aktionstag "Zu Fuß zur Schule mit spannenden Aktionen am Schulmorgen teil.

Weihnachtsbasar in Oetinghausen

Jeweils am letzten Freitag im November wird es in der Schule bereits sehr weihnachtlich und es werden die liebevoll gebastelten Kunstwerke verkauft.

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Mitmachkonzert für Kinder

Im letzten Jahr begeisterte die Band "Krawallo" mit einem außergewöhnlichen Weihnachtskonzert.

Eilshauser Weihnacht

Nähere Informationen folgen in Kürze.

Weihnachtsmarkt auf dem Gut Bustedt

Auf dem wunderschönen Weihnachtsmarkt auf dem Gut Bustedt verkaufen die Hiddenhauser SchülerInnen ihre liebevoll gebastelten Kunstwerke.

Kooperationspartner

Schulfahrten

Unser Fahrtenprogramm sieht vor, dass alle Schülerinnen und Schüler am Ende des 3. oder zu Beginn des 4. Schuljahres an einer mehrtägigen Klassenfahrt teilnehmen. In den letzten Jahren waren die Jahrgänge in der Regel in der “Kajüte” auf der Insel Langeoog oder in der Jugendherberge in Cuxhaven. 

Im Juni 2018 ging es für die Kinder des 3. Jahrganges das erste Mal auf große Fahrt in das “Sturmeck” nach Spiekeroog.

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